Das Bridgehole-Tuning ist eine Methode, den Frequenzgang eines Zupfinstrumentes ausgewogen einzustellen.
Dieses Prinzip ist ein weiterer entscheidender Schritt bei der Entwicklung von Branzo Guitars. Ebenfalls können auch traditionelle Instrumente, vor allem Gitarren mit Schallöchern in der Oberbreite, mit dieser Methode klanglich weiter verbessert werden.
Das Prinzip ist simpel. Durch mehrere kleine Schallöcher in nächster Nähe des Punktes der Schwingungs-Übertragung zum Korpus (Saite/Sattel), wird ein minimaler "akustischer Kurzschluss" erzeugt. Die Folge ist, es werden höchste Frequenzanteile an der naheliegenden Saite produziert. Je nach dem klanglichen Charakter eines Resonanzkörpers, können die "Bridgeholes" einzeln mit kleinen Schaumstoff-Stöpseln wieder verschlossen werden, was wiederum den Klang des Instrumentes verändert. Es gibt unzählige Möglichkeiten des Verschliessens und Offenlassens an den jeweiligen Saiten.
Ein weiterer Vorteil: Durch die Anzahl der "Bridgeholes" ist das Gewicht der Brücke reduziert, was die Dämpfung minimiert. Die Brücke ist außerdem "schwingungs-elastischer", auch wenn alle Löcher durch Stöpsel geschlossen werden.